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Mentales Training - Billard und die Psyche

Jedes Spiel besteht aus zwei Teilen: einem äußeren und einem inneren Spiel.
Das äußere Spiel wird gegen einen äußeren Gegner gespielt, um äußere Hindernisse zu überwinden und ein äußeres Ziel zu erreichen.
Wie man dieses Spiel zu beherrschen lernt, ist Gegenstand vieler Bücher, in denen wir genaue Anleitungen finden, wie ein Queue oder ein Golfschläger geführt werden muß, und wie Arme, Beine oder Rumpf einzusetzen sind, damit die besten Ergebnisse erzielt werden.
Aber aus irgendeinem Grund fällt es den meisten von uns leichter, diese Anleitungen im Gedächtnis zu behalten, als sie in die Tat umzusetzen. 

Gemeint ist das Spiel, das im Denken des Spielers stattfindet und das gegen Hindernisse wie Konzentrationsschwäche, Nervosität, Selbstzweifel und Selbstkritik gespielt wird. Kurz, es wird gegen sich selbst gespielt, um alle Denkgewohnheiten zu überwinden,
die hervorragenden Leistungen im Wege stehen.
 
Wir fragen uns oft, warum wir an einem Tag so gut und am nächsten so miserabel spielen, warum wir während eines Wettspiels so verkrampft sind oder warum wir leichte Bälle auslassen. Wir wundern uns, warum es so lange dauert, mit einer alten Gewohnheit zu brechen und eine neue zu erlernen. Die Siege im inneren Spiel bereichern vielleicht nicht unbedingt den Trophäenschrank, aber sie bringen wertvollen, anhaltenden Gewinn, der wesentlich zu späteren Erfolgen beiträgt, sowohl am Tisch,
als auch sonst im Leben.
 
 
Der Spieler des inneren Spiels gelangt dahin, die Kunst der entspannten Konzentration über alle anderen Fähigkeiten zu stellen; er entdeckt eine verlässliche Basis für sein Selbstvertrauen und er lernt, daß das Geheimnis, irgendein Spiel zu gewinnen, darin liegt, sich nicht zu große Mühe zu geben.
 
Sein Ziel ist eine spontane Leistung, die sich nur dann einstellt, wenn das Denken ruhig ist und sich im Einklang mit dem Körper befindet. Der Körper findet seine eigenen erstaunlichen Wege, wie er seine eigenen Grenzen immer wieder überschreiten kann. Wenn der Spieler die üblichen inneren Vorbehalte beim Wettkampf überwindet, legt er darüber hinaus einen Siegeswillen an den Tag, der seine ganze Energie freisetzt und der auch nicht durch ein verlorenes Spiel gebrochen werden kann.
 
Es gibt einen weitaus natürlicheren und wirkungsvolleren Prozess des Lernens und fast allen Handelns, als den meisten von uns klar ist. Er gleicht demjenigen, den wir alle durchliefen - aber bald vergaßen - als wir gehen und sprechen lernten. Er bedient sich eher des sogenannten Unterbewusstseins als des verstandesmäßigen Bewusstseins, d.h. eher der Rückenmarks- und Stammhirnregionen des Nervensystems als der Großhirnrinde. Dieser Prozess muß nicht gelernt werden; wir kennen ihn bereits.
 
Wir müssen nur jene Gewohnheiten verlernen, die ihn behindern, und es geschehen lassen. Die Probleme, die Billardspieler am meisten verwirren, drehen sich nicht darum, wie man den Queue richtig schwingt. Bücher und Fachleute geben darüber reichlich Auskunft. Und die meisten Spieler klagen auch nicht über Grenzen ihrer physischen Leistungsfähigkeit. Die häufigste Klage, die man immer wieder von Sportlern hören kann, ist folgende:
 
"Nicht, daß ich nicht wüsste, was ich tun soll, aber ich tu nicht, was ich weiß!"
 
Andere häufige Klagen, die der Billardlehrer ständig zu hören bekommt:
"Wenn ich übe, dann spiele ich sehr gut, aber wenn ich ein Match spiele, dann will mir gar nichts mehr gelingen."
 
"Ich weiß genau, was ich bei meinen Druckbällen falsch mache, ich kann mir anscheinend nur meine schlechte Angewohnheit nicht abgewöhnen."
 
"Wenn ich mir wirklich große Mühe gebe, den Stoß so auszuführen, wie es im Buch steht, verziehe ich den Ball jedes Mal."
 
"Wenn ich mich auf etwas ganz Bestimmtes konzentriere, dann vergesse ich etwas anderes."
 
"Ich bin mir Selbst mein schlimmster Feind; für gewöhnlich schlage ich mich selbst."
 
Die meisten Spieler, gleichgültig was sie spielen, geraten dauernd in solche oder ähnliche Schwierigkeiten, doch es gibt wenig Fachleute und noch weniger Bücher, die ihnen eine gewisse Einsicht in die geistige Seite des Sports vermitteln. Der Spieler wird für gewöhnlich mit derartig abgenutzten Aphorismen abgespeist, wie "Billard ist ein sehr psychologisches Spiel, und Sie müssen die entsprechende geistige Haltung dazu entwickeln.
 
Sie müssen Selbstvertrauen haben und den Willen besitzen, zu gewinnen, sonst werden Sie immer ein Verlierer sein." Aber wie kann man "Selbstvertrauen haben" oder die "entsprechende geistige Haltung" entwickeln? Diese Fragen werden üblicherweise unbeantwortet gelassen.
 
Hier wollen wir anknüpfen und über die Verbesserung jener geistigen Prozesse sprechen, die das Wissen, wie ein Ball gespielt werden muß, in die entsprechende körperliche Aktion umsetzen. 

 

 

 

Auf gehts zum Training

Um die sportliche Entwicklung zu unterstützen, kann ein geregeltes Vereinstraining seinen Anteil dazu beitragen

An bestimmten Tagen in der Woche bieten regelmäßige Trainingseinheiten gern genutzte Gelegenheiten, um alleine, zu zweit oder in einer Mannschaft für die gesteckten Ziele zu arbeiten. Im Anschluß an das Training ist die Möglichkeit geboten, gemeinsam in einem kleinen Wettkampf erlerntes umzusetzen.

Es gibt verschiedene Arten von Vereinstraining:

- Jugendtraining: Wie auch in allen anderen Sportarten ist es sinnvoll, die Ansprüche und Anforderungen von Jugendlichen in einer speziellen Jugendtrainingsgruppe von denen der Erwachsenen / Älteren zu trennen. In dieser speziellen Jugendtrainingsgruppe können auch die Jugendlichen selber miteinander wachsen und gemeinsam "groß" werden. Daraus bilden sich in vielen Fällen die Mannschaften für die Zukunft

- Erwachsenentraining: Hierfür sollten mehrere Gruppen mit weniger Teilnehmern zusammenfassen, Mannschaftstraining biete sich da eigentlich am besten an. Aber auch Einzeltraining oder Training zu zweit ist für Erwachsene sicherlich die passende Alternative.

- Top-Team Training: Sportliche Höchstleistungen können nur unter entsprechenden Voraussetzungen erzielt werden. Diese Umgebungsvariablen zu definieren und ein entsprechendes Umfeldmanagment aufzubauen, eine Mannschaft zu formen, die sich diesen Maximen unterwirft, Trainingspläne zu entwerfen, das fällt alles unter Top-Team Training.

 

 

Hier finden sie einige links zum Billard Training:

http://www.billard-lernen.com/karambol.html

http://www.rohner.org/billard/

http://www.kozoom.com/de/billard-karambol/instructions.html

http://www.billard-dg.webs.com/mh_main_technik.htm

 

 

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